Welches Pflaster für Einfahrt und Terrasse? Ein Überblick

Von Armend Shala, aktualisiert am 2 Min. Lesezeit

Mitarbeiter von Shala Dienstleistungen verlegt Pflastersteine auf einem Weg am Haus

Wer pflastern lassen möchte, steht schnell vor einer großen Auswahl: Beton, Naturstein, Klinker, dazu unzählige Formate und Farben. Welches Pflaster das richtige ist, hängt vor allem davon ab, was später darüber läuft oder fährt. Wir geben einen ehrlichen Überblick.

Worauf kommt es bei der Wahl des Pflasters an?

Vier Punkte entscheiden:

  • Belastung: Trägt die Fläche nur Fußgänger oder auch ein Auto?
  • Optik: Soll es schlicht und modern oder hochwertig und natürlich wirken?
  • Pflege: Wie viel Aufwand möchten Sie später investieren?
  • Entwässerung: Wohin soll das Regenwasser ablaufen oder versickern?

Erst danach kommt die Frage des Materials. Und ehrlich gesagt ist das teuerste nicht immer das passende.

Welche Pflasterarten gibt es?

Betonpflaster ist der Klassiker. Es ist vielseitig und belastbar, es gibt viele Formate und Farben, und das Preis-Leistungs-Verhältnis ist gut.

Naturstein wie Granit oder Basalt wirkt edel und nutzt sich schön ab, ohne alt auszusehen. Dafür liegt der Preis höher.

Sicker- oder Drainagepflaster lässt Regenwasser direkt versickern. Das ist gut fürs Grundwasser und kann bei den Abwassergebühren sparen.

Welches Pflaster für die Einfahrt?

Über eine Einfahrt rollt ein Auto, deshalb muss das Pflaster tragfähig sein. In der Regel kommt hier ein ausreichend dickes Betonpflaster (oft ab etwa 8 cm Stärke) oder robuster Naturstein zum Einsatz. Genauso wichtig wie der Stein ist der Unterbau, dazu gleich mehr.

Welches Pflaster für die Terrasse?

Auf der Terrasse zählen eher die Optik und das Gefühl unter den Füßen. Hier haben Sie freie Hand: großformatige Platten, Naturstein oder dünneres Pflaster. Achten Sie auf eine rutschfeste Oberfläche, gerade dort, wo es nass werden kann.

Warum der Unterbau über alles entscheidet

Egal welches Pflaster Sie wählen, eine Fläche ist immer nur so gut wie ihr Unterbau. Sackt der Boden, kippeln die Steine oder bilden sich Pfützen, liegt das fast nie am Pflaster selbst, sondern an einer zu schnellen Vorarbeit. Ein tragfähiger Unterbau und das richtige Gefälle sind deshalb das A und O für eine Fläche, die über Jahre eben bleibt. Wie wir dabei vorgehen, lesen Sie auf unserer Seite zu Pflasterarbeiten.

Neu gesetzte Randsteine im ausgehobenen Unterbau für eine Pflasterfläche

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